Ein Bugatti, den man nicht anfassen darf!
Es ist zweifellos einer der elegantesten Bugattis, die je geschaffen wurden… aber es ist vielleicht besser, das Kies vom Supermarkt zu vermeiden.
In Molsheim schließt Bugatti auf schöne Weise das Kapitel seines mythischen W16-Motors mit einer Kreation, die fast der Automobil-Ornamentik nahekommt: der Bugatti W16 Mistral „Die seltene Perle“. Ein Name, der buchstäblich Farbe bekennt.

Dieser Roadster, die ultimative offene Version aus der W16-Ära, wird hier zu einem Unikat dank des maßgeschneiderten Individualisierungsprogramms „Sur Mesure“. Die Geschichte beginnt in Pebble Beach, bei einem Treffen zwischen dem Kunden und Jascha Straub, dem Verantwortlichen für Individualisierungsprojekte. Sehr schnell wird klar, welches Ziel verfolgt wird: die bereits spektakulären Linien der Mistral durch einen sculpturalen, fast juwelenhaften Ansatz zu veredeln.
Ein Bugatti ist kein Auto wie die anderen
Das Ergebnis? Eine neuartige zweifarbige Komposition, die ein warmes Gold für die oberen Flächen mit einem raffinierten Weiß für den unteren Teil verbindet. Zwei speziell für dieses Modell entwickelte Farbtöne, nach monatelanger Forschung und Anpassung. Die weißen und goldenen Linien, von Hand gezeichnet und maskiert, erforderten Hunderte von Arbeitsstunden. Hier wird das Lackieren zu einer geduldigen, fast meditativen Kunst.
Die diamantgeschliffenen Felgen verlängern diesen Dialog zwischen Licht und Materie, während die handgeschriebene Signatur „La Perle Rare“ in Form von Stickerei, Gravur und sogar unter dem Heckspoiler erscheint. Ein Schlenker zur Geschichte: Der berühmte tanzende Elefant von Rembrandt Bugatti thront auf dem Schalthebel und an den Rückwänden und erinnert daran, dass Luxus bei Bugatti auch eine Frage der Erinnerung ist.

Im Innenraum wurde Karbon weiß lackiert, die Polierte Aluminiumeinsätze spielen mit dem Licht und eine warme Ambientebeleuchtung verstärkt die perlmuttartige Atmosphäre. Es ist prächtig, technisch überwältigend und von seltener Kohärenz.
Dieser Artikel könntefür Sie interessant sein:
Aber seien wir ehrlich: Angesichts einer solchen Reinheit stellt man sich fast ein Schild „Bitte nicht berühren“ vor. Diese Mistral ist nicht nur ein Hypercar. Es ist ein rollendes Kunstwerk. Wunderschön, exklusiv… und vielleicht ein bisschen schmutzig im täglichen Gebrauch.
AUCH LESEN: Bugatti Tourbillon „Équipe Pur Sang“, Maßlosigkeit ist eine Kunst
This page is translated from the original post "Une Bugatti à ne pas toucher !" lang Französisch.
Wir empfehlen Ihnenauch:
Weitere Artikel auch
