Porsche geht Partnerschaft mit XPeng ein, um seine CO2-Bilanz in Europa zu verbessern
Porsche verlässt den CO2-Pool des Volkswagen-Konzerns, um sich 2026 und 2027 mit dem chinesischen Elektroautohersteller XPeng zusammenzuschließen, eine Verbindung, die sowohl strategisch als auch symbolisch ist.
Es ist eine alles andere als erwartete Allianz, da Porsche sich mit XPeng in einem neuen CO2-Pool für Europa in den Jahren 2026 und 2027 zusammenschließt, wie aus Informationen von Autocar und Electrive hervorgeht, wobei letzterer auch eine Bestätigung von Porsche gegenüber der deutschen Wirtschaftszeitung Handelsblatt berichtet.
Der Stuttgarter Hersteller verlässt somit den CO2-Pool des Volkswagen-Konzerns, dem er bisher angehörte. Das Ziel ist regulativer Natur: In Europa können mehrere Hersteller ihre Zulassungen bündeln, damit ihre durchschnittlichen CO2-Emissionen gemeinsam berechnet werden. Ein Mechanismus, der besonders interessant ist, wenn ein Hersteller von herkömmlichen Fahrzeugen sich mit einer rein elektrischen Marke zusammenschließt.
XPeng bringt seine Elektroautos zu Porsche
Genau das ist das Interesse von XPeng an Porsche. Die Fahrzeuge des chinesischen Herstellers weisen offiziell 0 g/km CO2-Emissionen aus. Sie werden somit dazu beitragen, die durchschnittlichen Werte des neuen Pools zu senken und Porsche dabei zu helfen, die europäischen Ziele einzuhalten.
Die finanziellen Implikationen könnten erheblich sein. Die europäische Regelung sieht eine Strafe von 95 Euro pro Gramm CO2 vor, das das Ziel überschreitet und pro neu zugelassenem Fahrzeug.
Die finanziellen Bedingungen des Porsche-XPeng-Abkommens wurden jedoch nicht offenbart. Zu diesem Zeitpunkt ist es unmöglich zu sagen, wie viel Porsche seinem neuen Partner zahlen wird.
Die Maßnahme erfolgt, während Porsche seine Elektrostrategie überarbeitet und insbesondere einige thermische und hybride Programme verlängert, angesichts einer weniger dynamischen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen als zuvor erwartet.
Die Verbindung ist umso interessanter, da Volkswagen bereits Anteilseigner von XPeng ist und eng mit dem chinesischen Hersteller an der Entwicklung neuer elektronischer Architekturen und Fahrzeuge für China zusammenarbeitet.
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Für Porsche wird XPeng somit zu einem wertvollen Verbündeten: nicht nur für die Technologie in China, sondern nun auch zur Einhaltung der europäischen CO2-Normen.
This page is translated from the original post "Porsche s’allie à XPeng pour réduire sa facture CO2 en Europe" lang Französisch.
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