Ein Motorrad, das sich während eines Kaffeehalts auflädt

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Donut Moto Verge

An einem frischen Märzmorgen 2026 parkte ein Verge TS Pro-Motorrad an einer öffentlichen Schnelladesäule.

Was dann geschah, ist der Traum eines jeden frisch umgestiegenen Motorradfahrers auf ein Elektro-Motorrad. In weniger als zehn Minuten sprang der Batteriestatus von fast leer auf fast voll. Donut Lab, das finnische Start-up, das die Festkörperbatterie liefert, hat einen ersten Einblick in das gegeben, was möglicherweise die nächste Revolution der elektrischen Mobilität auf zwei Rädern sein könnte.

Der Test, gefilmt und veröffentlicht am 16. März 2026, ist keine einfache Laborvorführung. Zum ersten Mal hat Donut Lab sein Festkörperbatteriepack – mit einer Nennkapazität von 18 kWh – unter realen Bedingungen in einem Serienmotorrad demonstriert. Konkrete Ergebnisse: Spitzenwerte über 100 kW, ein Sprung von 10 auf 50 % in fünf Minuten, dann von 10 auf 70 % in etwas mehr als neun Minuten und von 10 auf 80 % in zwölf Minuten. So etwas gab es noch nie bei einem Elektromotorrad.

„Es ist das erste Mal, dass wir öffentlich das Verhalten eines vollständigen Packs in einem realen Fahrzeug zeigen“, erklärt Ville Piippo, technischer Direktor von Donut Lab. „Unsere Technologie ermöglicht sehr hohe Energiedichten in einem kompakten Volumen, was ideal für Motorräder ist, wo der Platz kostbar und Einfachheit ein großer Vorteil ist.“

Das Elektro-Motorrad wird praktisch

Das Detail, das am meisten fasziniert? Diese Batterie benötigt keine Flüssigkeitskühlung. Zwei Ventilatoren und Kühlrippen reichen aus, um die Wärme zu managen, selbst bei voller Leistung. Dies wird laut Donut Lab durch die intrinsische thermische Stabilität von Festkörperbatterien ermöglicht, die keine brennbare Flüssigelektrolyt enthalten – ein auffälliger Kontrast zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Packs.

Auf der Seite von Verge Motorcycles genießt man den Wettbewerbsvorteil. „Unser Ziel ist einfach: das reibungsloseste Erlebnis zu bieten“, gesteht Tuomo Lehtimäki, CEO der estnischen Marke. „Mit dieser Batterie wird die TS Pro zum schnellstmöglich aufladbaren Elektromotorrad der Welt. Und sie bleibt luftgekühlt, ohne kompliziert zu sein.“

Eine Version mit größeren Kapazitäten (etwa 33 kWh) wird bereits angekündigt, die eine deutlich höhere Reichweite verspricht, bis zu 350-600 km je nach Konfiguration. Verge stellt klar, dass das Ladeprofil noch optimiert wird: Die Ladezeiten sollten sich bei den Serienmodellen noch verbessern.

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Eine offene Frage bleibt: Wird die genaue Chemie und die versprochene Lebensdauer (bis zu 100.000 Zyklen) von den ersten Nutzern bestätigt? Die Auslieferungen beginnen in diesem Frühling. Bis dahin wird die Verge TS Pro bereits Eindruck hinterlassen haben: ein Motorrad, das so schnell lädt, wie man einen Kaffee trinkt, und das die massive Akzeptanz von Elektro-Zweirädern beschleunigen könnte.

LESEN SIE AUCH: Verge TS Pro 2025: die Genialität des Donut

This page is translated from the original post "Une moto qui se recharge le temps de prendre un café" lang Französisch.

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