Autonomes Fahren: Waymo zerschmettert Teslas Strategie!

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Waymo Tesla

Wenige Tage vor dem Start des Cybercabs geht Waymo direkt auf die Technologie von Tesla los, die zu einer Sackgasse führen würde.

Waymo heizt weiterhin eine der größten Debatten über das autonome Fahren an. Auf der einen Seite setzt Tesla überwiegend auf Kameras und künstliche Intelligenz. Auf der anderen Seite vervielfacht Waymo die „Augen“: Kameras, Lidar und Radar. Und für die Tochtergesellschaft von Alphabet ermöglichen die etwa 200 Millionen Meilen, die im vollständig autonomen Fahrmodus zurückgelegt wurden, nun eine Entscheidung: Kameras allein reichen nicht aus.

Die Kritik richtet sich offensichtlich gegen die seit Jahren von Elon Musk verteidigte Philosophie. Seine Argumentation ist einfach: Da der Mensch mit Augen und Gehirn fährt, sollte ein Auto dies auch mit Kameras und neuronalen Netzen tun können.

Blinde Augen?

Waymo ist hingegen der Meinung, dass dieser Ansatz letztendlich an eine Grenze stößt. Eine Kamera ist hervorragend darin, eine Ampel zu erkennen, ein Schild zu lesen oder ein Objekt zu identifizieren, kann jedoch durch Dunkelheit, Nebel, starken Regen oder einfach durch schlechte Sichtbedingungen gestört werden. Lidar bietet dann eine extrem präzise Messung der Umgebung in drei Dimensionen, während Radar unter anderem die Geschwindigkeit von Objekten misst und auch in schwierigen Bedingungen effektiv bleibt.

Vor allem sucht Waymo nach Redundanz. Wenn ein Sensor weniger leistungsfähig wird, liefern die anderen weiterhin Informationen an das Auto. Ein Prinzip, das als unerlässlich erachtet wird, wenn es keinen Fahrer mehr gibt, der die Kontrolle übernehmen kann.

Die Opposition geht sogar noch weiter. Waymo verwendet weiterhin sehr detaillierte HD-Karten, die ebenfalls als zusätzliche Informationsquelle angesehen werden, während Tesla ein Auto bevorzugt, das in der Lage ist, seine Umgebung in Echtzeit zu verstehen.

Also zwei radikal unterschiedliche Visionen. Und mit dem bevorstehenden großflächigen Einsatz von Robotaxis wird die Debatte bald nicht mehr theoretisch sein: Die Straße wird zeigen, wer recht hatte.

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