Aston Martin Valiant, der unglaubliche Auftrag von Fernando Alonso

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Aston Martin Valiant

Angetrieben von einem 5,2-Liter-Biturbo-V12 mit 745 PS in Kombination mit einem manuellen Sechsganggetriebe ist der Valiant ein einzigartiges Glücksbringer-Werkzeug.

Valiant entstand aus einem ganz besonderen Auftrag des Rennfahrers des Formel-1-Teams Aston Martin Aramco, Fernando Alonso. Als Purist wollte er eine leichtere, extremere, rennorientiertere Version des ohnehin schon spektakulären Aston Martin Valour. Ein Konzentrat aus Sportlichkeit und nobler Mechanik, das im Alltag besser nutzbar ist als der Hypercar Valkyrie.

Um einen Fahrer seines Kalibers wie Fernando Alonso zufriedenzustellen, braucht es nichts weniger als die Kombination eines unglaublichen 5,2-Liter-Biturbo-V12-Motors mit 745 PS und 753 Nm Drehmoment sowie einem manuellen Sechsganggetriebe. Der Valiant ist außerdem serienmäßig mit Carbon-Keramik-Bremsen ausgestattet, die vorne 410 mm x 38 mm und hinten 360 mm x 32 mm messen – eine Garantie für höllische Belastungen im Nacken bei jedem Tritt auf das Bremspedal.

Die Jagd nach dem ultimativen Fahrgefühl führt natürlich über eine Gewichtsreduzierung. Die Verwendung eines 3D-gedruckten hinteren Unterrahmens spart 3 kg ohne Verlust der Steifigkeit, während ein Magnesium-Torsionsrohr die Masse am Fahrzeugmittelpunkt um 8,6 kg reduziert. Die leichten 21-Zoll-Magnesiumräder mit Reifen in den Größen 275/35 vorne und 325/30 hinten verbessern das Lenkansprechen und die Fahrzeugkontrolle, indem sie die ungefederten Massen um 14 kg verringern. Eine Lithium-Ionen-Batterie aus der F1-Technologie wurde verbaut, um weitere 11,5 kg einzusparen.

Den Konstrukteuren zufolge erfüllt jeder Quadratzentimeter der puristischen Karosserie des Valiant eine ästhetische und aerodynamische Funktion. Der vorne liegende Frontsplitter drückt die Nase förmlich auf den Asphalt. Dessen Enden beherbergen Finnen, die einer modernen Formel 1 nachempfunden sind und den Luftstrom um die Vorderräder leiten. Inspiriert von den Radverkleidungen des legendären RHAM/1 „Muncher“ von Le Mans 1980 und direkt an den leichten, geschmiedeten Magnesiumrädern befestigt, reduzieren aerodynamische Scheiben die Turbulenzen und den Luftwiderstand, die durch die rotierenden Räder entstehen. Das Heck des Valiant ist ebenso effektiv und spektakulär, mit einem schlanken Bug und einem markanten, festen Heckflügel. Ohne Schnickschnack oder aktive Systeme – einfach purer Brutalität. Der hintere Carbon-Diffusor komplettiert das aerodynamische Gesamtbild. Er umrahmt perfekt die spektakuläre Titan-Doppel-Auspuffanlage des Valiant mit vier Endrohren, die für maximale optische Wirkung konzipiert und feinabgestimmt wurde, um den Sound des V12 zu maximieren.

Um die Grenzen dieses optimierten Fahrwerks bestmöglich auszunutzen, wurde jeder der Fahrmodi des Valiant – Sport, Sport+ und Track – neu kalibriert, um dem Fahrer zu helfen, die gesamte Leistungsfähigkeit des Autos schrittweise zu entdecken.

Es werden nur 38 Exemplare produziert, und alle sind bereits festen Kunden der Marke zugeteilt. Der Preis wird selbstverständlich geheim gehalten, und man muss auf die ersten wieder zum Verkauf stehenden Exemplare warten, um eine Schätzung zu erhalten. Die Auslieferungen sollen im vierten Quartal 2024 beginnen. Der Valiant wird sein großes öffentliches Debüt beim Goodwood Festival of Speed im kommenden Juli geben. Wer wird diesen ersten Präsentationsritt übernehmen? Natürlich der erste Valiant-Kunde und zweifache Formel-1-Weltmeister, Fernando Alonso!

AUCH LESENSWERT: Waren Sie schon einmal in einem Aston Martin DBX707?

This page is translated from the original post "Aston Martin Valiant, l’incroyable commande de Fernando Alonso" lang Französisch.

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