Venturi bringt den Mond in Reichweite des Rovers

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Rover Venturi Lune

Die Rückkehr zum Mond war noch nie so nah und konkret, und Europa setzt auf Venturi, um Menschen zu unserem Satelliten zu transportieren.

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat einen Vertrag mit Venturi Space für eine Risikominderungsstudie unterzeichnet, die sich auf drei entscheidende Technologien für zukünftige Mondrover konzentriert. Diese Zusammenarbeit, die am 1. Januar 2026 gestartet wird, zielt darauf ab, innovative Lösungen zu festigen, die den Herausforderungen der Erkundung und logistischen Missionen auf dem Mond gerecht werden.

Das Projekt konzentriert sich auf drei Schlüsselbereiche: Mobilität, elektrische Energieversorgung und Thermoregulation. Diese Technologien sollen es den Rovern ermöglichen, sich effizient auf weichem und unebenem Boden zu bewegen, extremen Temperaturschwankungen (von bis zu etwa 400 °C zwischen Tag und Nacht auf dem Mond) standzuhalten und die langen Mondnächte zu überstehen. Venturi Space nutzt seinen Prototyp-Rover MONA LUNA als Testplattform, um diese Fortschritte zu validieren.

Der Mondrover von Venturi

Unter den getesteten Innovationen befinden sich hyperdeformierbare Räder, ein leistungsfähiges Federungssystem, Hochleistungsbatterien und ein Egress-Mechanismus (Abstieg des Rovers vom Lander). Diese Komponenten sind dafür ausgelegt, viel schwerere Rover auszustatten, die mehrere Tonnen wiegen können und den Anforderungen zukünftiger bemannter Missionen und Transportmissionen gerecht werden.

Die Testkampagnen finden in der LUNA-Struktur statt, einem mondanalogen Zentrum, das gemeinsam von der ESA und dem DLR (Deutschland) in Köln entwickelt wurde. Dieser Standort reproduziert die Bedingungen des Mondbodens genau und ermöglicht die Demonstration der Betriebsfähigkeit der Technologien in einer repräsentativen Umgebung.

Gleichzeitig entwickelt die ESA ein repräsentatives Modell der Geometrie des europäischen Landers Argonaut, um die mechanischen Schnittstellen und die Betriebsbedingungen während der Bereitstellungsphase des Rovers zu validieren, einem kritischen Schritt zwischen der Mondlandung und dem Beginn der Oberflächenoperationen. Gildo Pastor, Präsident von Venturi Space, betont, dass dieses Projekt den Pioniergeist des Unternehmens verkörpert: „Ein Bedürfnis identifizieren, eine neue Antwort erdenken und sie der Realität gegenüberstellen.”

Dr. Antonio Delfino, Direktor für Raumfahrtangelegenheiten bei Venturi Space, hebt die enge Zusammenarbeit mit der ESA hervor, um Lösungen zu reifen, die mit dem europäischen Mondfahrplan übereinstimmen, insbesondere in Bezug auf die Herausforderung des Egress.

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This page is translated from the original post "Venturi met la Lune à portée de Rover" lang Französisch.

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