Soll CUPRA eine echte Sportmarke werden?

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CUPRA Born VZ

Ursprünglich die sportliche Abteilung von Seat, hat sich CUPRA dank der Elektro-Revolution emanzipiert und dabei ein wenig von seiner DNA eingebüßt.

CUPRA kann man nicht vorwerfen, es nicht zu versuchen! Innerhalb nur einer Woche hat die spanische Marke den Preis ihrer 100 % elektrischen Born gesenkt, bevor sie eine sportliche Version aus dem Ärmel schüttelte. Ein intelligenter Weg, zwei Zukunftspfade zu erkunden, von denen uns einer vielleicht relevanter erscheint.

Der CUPRA Born, wie seine Linien vermuten lassen, ist eine neu gestaltete Version des Volkswagen ID.3. Er ist teurer als sein deutsches Pendant, ohne jedoch einen echten Mehrwert zu bieten. Folgerichtig hat er kaum einen Käufer gefunden, sodass man sich Fragen zu seiner Zukunft stellen konnte.

CUPRA, bist du da?

Die vor einer Woche angekündigte Vereinfachung des Modellsortiments war ein lobenswerter Versuch. Doch das reicht sicherlich nicht aus, um einem Fahrzeug, das zum gleichen Preis wie ein Tesla Model Y angeboten wird – welcher ebenfalls für den Umweltbonus qualifiziert ist –, neues Leben einzuhauchen. Es bleibt die sportive DNA der Marke, zu der diese VZ-Version, für Veloz, sich bekennt.

Zunächst einmal diese Zahlen, die im rechten Fuß ein leichtes Knistern auslösen. Der CUPRA Born VZ übernimmt den Antriebsstrang des CUPRA Born und erhöht dabei seine Leistung. Das 100 % elektrische System leistet nun 325 PS, was eine Steigerung von 40 % gegenüber der aktuellen Version bedeutet. Das Drehmoment erreicht 545 Nm, also 75 % mehr als die stärkste Version bisher. Konkret bedeutet das einen Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 5,7 Sekunden für den CUPRA Born VZ – eine Sekunde schneller als die aktuelle 230-PS-Version mit L-Akku. Außerdem wurde die Höchstgeschwindigkeit ebenfalls erhöht und liegt jetzt bei 200 km/h, also 40 km/h mehr als die derzeit im Katalog verfügbaren Versionen.

Sportliches Ensemble

Bei der Leistung wurde nicht etwa auf Reichweite verzichtet, denn der CUPRA Born VZ kann bis zu 570 km mit einer einzigen Ladung zurücklegen. Der Akku wurde ebenfalls verbessert und bietet jetzt eine Netto-Kapazität von 79 kWh (+2 kWh). Fahrwerk und Aufhängung wurden überarbeitet, um die Leistungssteigerung zu verkraften.

Auch optisch geht es in die richtige Richtung mit einer neuen exklusiven Lackierung in Vert Esterel, die sehr gut mit den kupferfarbenen Akzenten von CUPRA harmoniert. Man kann also Grün mit warmen Tönen kombinieren, ohne im absoluten Geschmacklosigkeitsmodus wie Mercedes mit der limitierten Edition der A-Klasse 45 S zu landen… Diese kupferfarbenen Farbtöne finden sich auf zwei neuen 20-Zoll-Leichtmetallrädern wieder. Innen erwartet Sie serienmäßig der CUP Bucket Schalensitz, der auch im CUPRA Formentor VZ5 und im CUPRA Leon VZ CUP verbaut ist.

Der Born VZ ist auf dem Papier genau das, was man sich wirklich von einem CUPRA erwartet: Leistung, Aussehen und vor allem eine Geschichte, ja sogar eine Seele. Es besteht keine Notwendigkeit, sich mit den großen Generalisten zu messen – es gibt Nischen, die noch nicht überfüllt sind, in denen CUPRA seinen Platz finden könnte.

Der CUPRA Born VZ wird im dritten Quartal 2024 auf den Markt kommen und ab Juni in Frankreich bestellbar sein. Es bleibt abzuwarten, wie hoch der Preis dieses frechen Iberers sein wird, denn letztendlich bestimmt der Käufer den Erfolg eines Modells.

This page is translated from the original post "CUPRA doit-elle devenir une vraie marque sportive ?" lang Französisch.

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