Verschmutzung in Fahrzeugen: die ESTACA wacht!

Kommentieren
Bull Air Estaca

Die französische Ingenieurschule entwickelt einzigartige Protokolle zur Messung und Verbesserung der Luftqualität im Fahrzeuginneren

Über ihre anerkannte Rolle als Ingenieurschule, die sich auf Ausbildung konzentriert, etabliert sich die ESTACA zunehmend als echtes Kompetenzzentrum für Forschung in der Mobilitätsindustrie. Zu ihren Spitzenbereichen zählt die Luftqualität im Fahrzeuginnenraum, ein Thema der öffentlichen Gesundheit, das nach wie vor weitgehend unterschätzt wird und von den aktuellen Normen nur unzureichend geregelt ist.

Im Gegensatz zu den äußeren Emissionen – Abgase, Partikel von Bremsen oder Reifenabrieb – bleibt die Innenraumluftqualität in Fahrzeugen kaum reguliert. Diese Lücke möchte die Schule schließen, wie Nadir Hafs, Forschungsdozent an der ESTACA, der an diesen Arbeiten beteiligt ist, unterstreicht.

Eine Blase an der ESTACA zur Simulation extremer Verschmutzung

Um dieses Thema zu objektivieren, hat die ESTACA ein neuartiges experimentelles Protokoll entwickelt, das als „Luftqualitätsblase“ bezeichnet wird. Diese Vorrichtung ermöglicht es, extreme Verschmutzungsbedingungen um ein Fahrzeug herum zu reproduzieren, indem feine und ultrafeine Partikel von 15 Mikrometern bis 5 Nanometern eingeleitet werden.

Das Ziel ist einfach, aber entscheidend: die tatsächliche Filtrationskapazität des Fahrzeuginnenraums unter verschiedenen Lüftungsmodi, Gebläsestärken und Nutzungsszenarien zu messen. Ein wissenschaftlicher Ansatz, der es ermöglicht, den Schutz zu quantifizieren, den Passagiere gegen die Umgebungsverschmutzung erhalten.

Die Schule ist zudem Teil des internationalen Verbands VIAQ (Vehicle Interior Air Quality), der unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen steht und das Ziel hat, eine zukünftige globale Norm zur Luftverschmutzung in Fahrzeugen zu definieren.

Eine Expertise, die über das Automobil hinausgeht

Der Einfluss der ESTACA beschränkt sich nicht auf den Automobilsektor. Die Schule ist auch im Schienenverkehr aktiv, insbesondere in Partnerschaft mit Alstom, um Sensoren für zukünftige Züge zu testen. Sie arbeitet außerdem an der Reduzierung der Wiederaufwirbelung von Partikeln während Bahnbaustellen, insbesondere im Rahmen des Austauschs von Schotter, was ein wesentlicher Aspekt zum Schutz der Arbeiter und Anwohner darstellt.

Der Aufschwung der Elektrofahrzeuge stellt zudem neue Herausforderungen. Die Laufruhe verstärkt die Wahrnehmung von Lüftergeräuschen, was die Zulieferer dazu zwingt, ihre Filtersysteme neu zu überdenken. Ein deutscher Zulieferer arbeitet daher mit der ESTACA zusammen, um Filter zu entwickeln, die die Wirksamkeit der EPA-Standards – ähnlich denen, die in einigen Tesla-Fahrzeugen verwendet werden – mit einem reduzierten Geräuschpegel und Abmessungen, die mit klassischen Systemen kompatibel sind, kombinieren.

Hersteller wie Mercedes haben bereits den Weg gewiesen mit Modellen wie dem EQS, die besonders fortschrittliche Filter- und Belüftungssysteme integrieren.

Ein Thema der öffentlichen Gesundheit und der Ausbildung

Über die technologische Innovation hinaus reagieren diese Forschungen auf eine bedeutende Herausforderung im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Die Exposition gegenüber Feinstaub in der Innenraumluft von Fahrzeugen wird zunehmend beobachtet, insbesondere in städtischen Gebieten.

Dieser Artikel könntefür Sie interessant sein:

Innovation

Ein V6 für alles: die ultimative Hybrid-Revolution!

Die ESTACA bildet somit eine neue Generation von spezialisierten Ingenieuren aus, die in der Lage sind, die Hersteller bei der Entwicklung gesünderer, sicherer und besser an die aktuellen Umweltanforderungen angepasster Fahrzeuge zu unterstützen.

LESEN SIE AUCH: Die ESTACA gründet einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Sektor

This page is translated from the original post "Pollution des habitacles automobiles : l’ESTACA veille !" lang Französisch.

Wir empfehlen Ihnenauch:

Innovation

Ein V6 für alles: die ultimative Hybrid-Revolution!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

In der Übersicht