Rückschlag für Tesla in Berlin

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Tesla Berlin

Das Ausbauprojekt der Tesla Gigafactory in Berlin wurde bei einer Abstimmung von den Anwohnern weitgehend abgelehnt.

Vox Populi Vox Dei, aber Tesla kann sich mit dem unverbindlichen Charakter dieser von den lokalen Behörden organisierten Abstimmung beruhigen. Es handelt sich eher um eine Umfrage als um eine offizielle Abstimmung, dennoch ist es ein Dorn im Auge für Tesla.

Der amerikanische Hersteller plant, die Fläche seiner Gigafactory im Berliner Umland um 170 Hektar zu erweitern. Dieses Ausbauprojekt umfasst neben der Modernisierung der bestehenden Anlagen den Bau einer Wasserrecyclinganlage. Bisher ist alles gut, denn diese Projekte zielen auf eine nachhaltigere Produktion ab. Das Problem liegt jedoch bei der zweiten Bauphase, die eine zweite Produktionsanlage sowie später eine Batterie-Recyclinganlage vorsieht. Recycling macht noch immer Angst, und das Risiko einer unabsichtlichen Umweltverschmutzung, so gering es auch sein mag, kann nie ganz ausgeschlossen werden und schürt Befürchtungen.

Das Gesamtbild von Tesla steht infrage

Als Ausgleich gibt es natürlich eine Betriebskita, eine Modernisierung der Verkehrswege mit Verdopplung der Kapazität der Zufahrtsstraße und… einen neuen recht lauten Güterbahnhof. Wenn man das Ganze mit 100 Hektar Wald, der gerodet werden soll, um die Flächen zu betonieren, abwürzt, hat man eine entschiedene Ablehnung. Das Ansehen von Tesla in Deutschland wird zudem durch die wiederkehrenden sozialen Konflikte belastet. Es reicht – das Fass ist voll!

Die Bewohner von Grünheide haben vor allem die Auswirkungen dieses Projekts auf die Umwelt und das allgemeine Wohlbefinden der Gemeinschaft betont. 3.499 Anwohner stimmten gegen die Erweiterung, 1.882 dafür.

Da es sich nur um eine Befragung handelt, benötigt Tesla, das bereits Eigentümer der Grundstücke ist, keine Zustimmung der Anwohner, um das Projekt durchzuführen, vorausgesetzt, die erforderlichen Genehmigungen werden erteilt. Ohne die Zustimmung der Wähler gibt es jedoch keine Fördergelder. Es ist kaum vorstellbar, dass die öffentlichen Behörden Mittel für dieses von den Wählern abgelehnte Projekt freigeben.

Bleibt die große Herausforderung dieses Ausbaus der Tesla Gigafactory Berlin, die die Produktionskapazität der Fabrik auf 1 Million Einheiten pro Jahr verdoppeln würde. Tesla braucht diesen Ausbau, um seine Ziele zu erreichen, daher folgt nun die Gegenoffensive. Gute Öffentlichkeitsarbeit und einige Zugeständnisse an die Anwohner sollten der Opposition den Wind aus den Segeln nehmen.

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This page is translated from the original post "Coup d’arrêt pour Tesla à Berlin" lang Französisch.

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