Treibstoffpreise: Das ist der Grund, warum die Mehrwertsteuer nicht sinkt
Zu Beginn des Aprils 2026 sehen sich die französischen Autofahrer mit einer unangenehmen Situation aufgrund eines Anstiegs der Kraftstoffpreise konfrontiert.
Durch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und die teilweise Blockade der Straße von Hormus ist der Dieselpreis in nur fünf Wochen um 52 Cent gestiegen und liegt im Durchschnitt bei 2,25 € pro Liter. Angesichts dieses Anstiegs wächst der Druck auf die Regierung, um eine Senkung der Mehrwertsteuer zu erreichen. Dennoch weigert sich die Exekutive, dies zu akzeptieren.
Ein unerschwingliches Haushaltsdefizit
Der Hauptgrund ist zunächst arithmetisch. In einem Kontext eines genau überwachten öffentlichen Defizits kann der Staat nicht auf die Einnahmen aus Kraftstoffen verzichten, die die viertgrößte Steuerquelle des Landes sind. Eine Senkung um nur 15 Cent pro Liter würde für die öffentlichen Finanzen etwa 1 Milliarde Euro pro Monat kosten. Angesichts des bereits angespannten Haushaltsplans für 2026 lehnt Bercy jegliche Art von „Was auch immer es kostet“ in Bezug auf Energie ab.
Der Mechanismus der Mehrwertsteuer: Die Illusion des „Überschusses“
Wenn der Preisanstieg mechanisch einen Überschuss an Mehrwertsteuer für den Staat erzeugt (geschätzt auf 120 Millionen Euro nur für den Monat März), betont die Regierung, dass dieser Gewinn durch den Rückgang des Gesamtverbrauchs größtenteils ausgeglichen wird. Je teurer der Kraftstoff ist, desto weniger fahren die Franzosen, was die Steuerbasis verringert. Darüber hinaus wird eine Senkung der Mehrwertsteuer auf ein Erdölprodukt vom Ministerium für ökologischen Übergang als „umweltfeindlich“ angesehen, das lieber diese Beträge in soziale Leasing-Programme oder Hilfen für Elektrofahrzeuge umleiten möchte.
Eine Strategie gezielter Maßnahmen
Statt einer allgemeinen Senkung der Steuern, die auch den wohlhabendsten Haushalten zugutekommen würde, bevorzugt die Regierung gezielte Hilfen für die am stärksten gefährdeten Sektoren (Transportunternehmen, Landwirte, Fischer). Für die breite Öffentlichkeit verlässt sich der Staat auf die Verkaufsaktionen der Händler, wie die Preisobergrenze, die von bestimmten Mineralölunternehmen aufrechterhalten wird, während er auf eine Beruhigung der internationalen Märkte setzt, um die Preise zu stabilisieren.
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This page is translated from the original post "Prix du carburant : voici pourquoi la TVA ne baisse pas" lang Französisch.
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