Europa gibt nach, bricht aber nicht gegenüber China.
Die Europäische Kommission bleibt in Sachen Zölle auf aus China importierte Elektrofahrzeuge hart. Wie lange noch?
Anfang Oktober müssen die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine verbindliche und offizielle Entscheidung über die Zollsanktionen gegen Einfuhren von in China hergestellten Elektrofahrzeugen treffen. Eine Abstimmung wird dann entscheiden, ob die EU die neuen Zölle für die nächsten fünf Jahre beibehält oder nicht.
Zusätzliche spezifische Zölle, die die bereits geltenden 10 % ergänzen, wurden am 5. Juli auf die Einfuhren von in China hergestellten Elektrofahrzeugen verhängt. Man hätte wegen des Drucks aus China mit einem Einlenken Brüssels rechnen können, doch entgegen aller Erwartungen hat die Kommission alle Aufhebungsersuchen Chinas abgelehnt. Es gab zwar einige Reduzierungen der Zolltarife in kleinen Schritten um Zehntelprozent, aber nichts Auffälliges. Nur Tesla erhielt nach einer Untersuchung der Kommission zur Giga Shanghai einen echten Vorteil. Dies führte dazu, dass Tesla-Fahrzeuge einen individuellen Zollsatz von 7,8 % erhalten — Peanuts verglichen mit den 35,3 %, die den SAIC-Konzern und alle seine Marken, darunter MG. Da Tesla ein US-Hersteller ist, der auch in Europa viele Autos produziert, war das zu erwarten.
Der chinesische Handelsminister Wang Wentao und der Handelskommissar der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis, haben sich gestern bei einem formellen Treffen über diese Zölle ausgetauscht, doch wer kann schon sagen, was besprochen wurde. Man kann nur vermuten, dass der chinesische Minister seinem europäischen Gesprächspartner die zahlreichen wirtschaftlichen Druckmittel, über die China verfügt, in Erinnerung gerufen hat. Bis hin zu einem Bruch? Antwort in ein paar Tagen.
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This page is translated from the original post "L’Europe plie mais ne rompt pas face à la Chine" lang Französisch.
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