Volkswagen weiterhin im Dieselgate-Skandal verstrickt

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Volkswagen Dieselgate

Die von Volkswagen an seiner umstrittenen Dieselpalette vorgenommene Korrektur wurde von der deutschen Verkehrsaufsichtsbehörde nachgebessert.

Der Dieselgate ist sicherlich einer der schlimmsten Industrieskandale der Geschichte. Von 2009 bis 2015 nutzte die deutsche Volkswagen-Gruppe verschiedene Techniken, um die Schadstoffemissionen einiger ihrer Diesel- und Benzinmotoren während der Zulassungstests betrügerisch zu reduzieren. Der Fall, der in der Automobilgeschichte einzigartig ist, wurde im September 2015 von der US-Umweltschutzbehörde (EPA) aufgedeckt. Nach einer langen und gründlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass mehr als 11 Millionen Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Audi, Seat, Skoda und Porsche betroffen waren.

Neun Jahre später ist die Angelegenheit noch lange nicht abgeschlossen, und die Volkswagen-Gruppe hat gerade einen weiteren Rückschlag erlitten, als ein deutsches Gericht die Softwarekorrektur für die Motoren von 62 betroffenen Modellen als nicht konform erklärte. Das ist keine große Überraschung, da vor einem Jahr bereits eine ähnliche Entscheidung von einer anderen Gerichtsbarkeit getroffen wurde.

Warum dieser hartnäckige Drang, dieses Update genehmigen zu lassen? Ganz einfach, weil es viel kostengünstiger ist als eine technische Änderung der Motoren, die in großem Umfang ein finanzielles Desaster für den Hersteller bedeuten würde!

Die deutsche Gruppe hat gegen beide Entscheidungen Berufung eingelegt und beabsichtigt zu beweisen, dass ihre aktualisierten Motoren nun alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Das Drama geht weiter, während sich Dieselgate für Volkswagen zu einem Pflasterstrich des Käpt’n Haddock entwickelt.

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This page is translated from the original post "Volkswagen toujours empêtré dans le scandale du Dieselgate" lang Französisch.

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