Kann Maserati die Wende zur Elektromobilität schaffen?

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Maserati Folgore

Mit den neuen Folgore-Modellen versucht Maserati, das Elektroauto für die Trident-Enthusiasten begehrenswert zu machen, ohne sein großes Touring-Gen zur negieren.

Viel zu lange schien die Idee eines elektrischen Maserati widersprüchlich. Wie kann man sich eine Marke vorstellen, die auf dem Klang ihrer Motoren, den mechanischen Empfindungen und dem Charakter ihrer Sportmodelle aufgebaut ist, die eine Technologie umarmt, die von Puristen oft als kalt angesehen wird? Doch durch die Entwicklung seiner Folgore-Reihe scheint der Hersteller aus Modena einen glaubwürdigeren und progressiveren Weg gefunden zu haben.

Der Beweis findet sich in den neuen GranTurismo und GranCabrio Folgore. Anstatt das Elektroauto als einen völligen Bruch zu präsentieren, integriert Maserati es in Modelle, die der Philosophie des italienischen großen Tourings treu bleiben: vier echte Plätze, erstklassiger Komfort, spektakuläre Leistungen und ein sofort erkennbares Design. Mit bis zu 760 PS, einer 800-Volt-Architektur und mehr als 540 km angegebener Reichweite in der GranTurismo Folgore sind die Zahlen dem Wappen würdig.

Der Einsatz verdient Anerkennung. Während mehrere prestigeträchtige Hersteller ihre Elektroambitionen aufgrund einer weniger als erwarteten Nachfrage zurückgefahren oder überdacht haben, investiert Maserati weiterhin. Der Grecale Folgore profitiert von aerodynamischen und softwaretechnischen Verbesserungen, die je nach gewählter Konfiguration eine Reichweitensteigerung von bis zu 53 km ermöglichen. Ein konkreter Fortschritt, der zeigt, dass die Technologie weiter reift.

Maserati und das Lob der Vorsicht

Vor allem scheint Maserati verstanden zu haben, dass der Übergang nicht abrupt sein kann. Die Marke wendet sich nicht von ihrem berühmten V6 Nettuno ab. Im Gegenteil, dieser entwickelt sich weiter mit Leistungen von bis zu 590 PS in den GranTurismo und GranCabrio Trofeo, während ein neuer V6 mit 390 PS die Grecale-Reihe ergänzt. Sie haben den Leistungsrückstand im Vergleich zu den Elektroantrieben bemerkt. Welches bessere Verkaufsargument? Diese Koexistenz zwischen Verbrennungsmotor, Mild-Hybrid und Elektroantrieb erscheint heute als ein pragmatischer Ansatz.

Die Frage bleibt: Wird das ausreichen? Der Absatz von hochwertigen Elektrofahrzeugen verläuft in mehreren Märkten langsamer als erhofft. Aber Maserati versucht vielleicht nicht, das Elektroauto seinen Kunden aufzuzwingen. Ihr Ziel scheint eher zu sein, ihnen die Wahl zu bieten und gleichzeitig die Zukunft vorzubereiten.

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Und vielleicht liegt hier die beste Erfolgschance für den Trident. Indem Maserati seine Elektro-Lösungen schrittweise entwickelt, ohne seine Identität zu verleugnen, versucht die Marke zu demonstrieren, dass ein Elektroauto auch ein echtes Maserati sein kann. Eine ehrgeizige Wette, aber wahrscheinlich realistischer als die brutalen Revolutionen, die vor einigen Jahren angekündigt wurden.

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This page is translated from the original post "Maserati peut-elle réussir son virage électrique ?" lang Französisch.

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