Douzy 1912: Der französische Himmel im Rekordzustand

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Bathiat Sommer

Am 26. Januar 1912 wurde Douzy zum Schauplatz von Flugvorführungen, die die Geschichte der Luftfahrt prägen sollten.

An einem kalten Wintermorgen empfing der kleine Flugplatz von Douzy in den Ardennen einen Tag, der in die Geschichte eingehen würde. Zwei französische Aviatoren, Léon Bathiat und Molla, bereiteten sich darauf vor, die noch unerforschten Grenzen der allerersten motorisierten Flugzeuge zu demonstrieren. An diesem 26. Januar 1912 war der Himmel über Douzy Zeuge von Heldentaten, die Geschwindigkeit, Ausdauer und Kühnheit vereinten.

Léon Bathiat, der in einem Sommer-Monoplane saß, machte sich auf, einen Weltgeschwindigkeitsrekord zu brechen. Mit seinem 70-PS-Motor überquerte er 120 Kilometer in weniger als 42 Minuten und verschob die Grenzen der Luftfahrt seiner Zeit. Sein Flug beeindruckte durch Präzision und Können, auch wenn ein Treibstoffmangel ihn daran hinderte, seinen Versuch weiterzuführen. Dieser Rekord festigte seinen Ruf und brachte Douzy auf die Karte der historischen Stätten der Luftfahrt.

In der Zwischenzeit erkundete Molla eine andere Herausforderung: den Flug mit Passagieren. Am Steuer eines Doppeldeckers, der eine erhebliche Ladung transportieren konnte, führte er einen 66-minütigen Flug mit fünf Passagieren an Bord durch, was eine Gesamtlast von über 430 Kilo ergab. Eine Leistung, die nicht nur die Robustheit der Flugzeuge jener Zeit, sondern auch ihr Potenzial für den zukünftigen Lufttransport belegte.

Diese Heldentaten zeigen, wie wettbewerbsfähig und einfallsreich die aufstrebende Luftfahrt in Frankreich war. Jeder Flug war nicht nur eine technische Herausforderung, sondern ein Schritt in die Moderne, in der Ingenieure und Piloten die Grenzen der Mechanik und des menschlichen Mutes testeten.

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Heute feiert Douzy weiterhin diese ersten großen Leistungen. Das Museum der Anfänge der Luftfahrt bewahrt dort lebensgroße Modelle und Archive, die an die Leidenschaft und Genialität dieser Pioniere erinnern. Der 26. Januar 1912 bleibt somit ein Symbol für den französischen Mut, ein Tag, an dem der Himmel keine Grenzen mehr hatte und die Träume von luftfahrtlicher Eroberung ihren Flug aufnahmen.

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