Der kleine Tod des Benzinmotors?

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Essence hybride Renault

Nur 11,3 %: Auf dem Markt für Neuwagen in Frankreich ist der Anteil von Benzin im August 2026 nahezu lächerlich geworden.

Ist der Benzinmotor dabei, zu verschwinden? Hinter diesem absichtlich reißerischen Titel geben wir gerne zu, dass die Realität viel nuancierter ist.

Fragen wir uns lieber, ob das traditionelle 100 % thermische Auto zum Scheitern verurteilt ist. Die ersten Zahlen des französischen Automarktes für August 2026 sind spektakulär. Laut den vorläufigen Daten von NGC-Data, die am Abend des 30. August endeten, wurden seit Monatsbeginn nur 9.280 Neuwagen mit Benzinmotor zugelassen. Diese machen nur noch 11,3 % des Marktes aus, mit einem Rückgang der Zulassungen um 49 % im Vergleich zum Vorjahr.

Es gibt Benzin und…

Sehen wir also das Ende des Benzinmotors? Nicht wirklich. Denn hinter der Kategorie der Hybridfahrzeuge verbergen sich selbstverständlich Motoren, die überwiegend thermisch arbeiten.

Vollhybrid oder Mikro-Hybrid, diese Modelle nutzen eine Batterie und einen Elektromotor, um ihre thermische Mechanik zu unterstützen, tanken jedoch hauptsächlich weiterhin an der Zapfsäule. Im Juli machten Benzin-Hybride somit 41,3 % des französischen Automarktes aus.

Die Statistiken des Ministeriums für ökologische Transition erlauben es, das Phänomen besser zu messen. Im Juli machten nicht-hybride Benzinfahrzeuge bereits nur noch 11,7 % der Neuzulassungen aus. Doch mit den nicht aufladbaren Hybriden, die mit Benzin betrieben werden, betrug ihr Anteil immer noch 51,8 % des Marktes.

Hier liegt die ganze Nuance: Es ist noch nicht der Benzinmotor, der verschwindet, sondern vor allem das traditionelle Benzinauto. Die Elektrifizierung des französischen Marktes schreitet mit beeindruckender Geschwindigkeit voran, aber ein großer Teil der sogenannten „elektrifizierten“ Autos verbrennt immer noch Kraftstoff.

Der Benzinmotor ist also nicht tot. Er hat einfach gelernt, sich hinter einer Batterie zu verstecken.

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