„Kein Krisenmodus“: Volkswagen startet dennoch einen gigantischen Sozialplan
Volkswagen kündigt einen umfassenden Sparplan mit 50.000 Stellenstreichungen an, um den Übergang zum Elektroauto zu finanzieren.
Während Volkswagen lange seine finanzielle Stabilität betont hat, erkennt der deutsche Konzern nun offen die Notwendigkeit, seine Ausgaben zu reduzieren. Angesichts einer stark sinkenden Rentabilität hat der größte europäische Automobilhersteller eine Transformationsstrategie vorgestellt, die auf einem umfassenden Einsparprogramm und einer tiefgreifenden Umstrukturierung ihrer Aktivitäten basiert.
Die Fakten sind eindeutig. Trotz stabiler weltweiter Auslieferungen von etwa 9 Millionen Fahrzeugen sind die Gewinne des Konzerns stark zurückgegangen. Das Betriebsergebnis fiel von 19,1 Milliarden Euro auf 8,9 Milliarden Euro, was die Unternehmensführung veranlasste, ihre Prioritäten neu zu überdenken. Das Ziel, das der CEO Oliver Blume gesetzt hat, ist klar: eine operative Marge von 8 bis 10 % bis 2030 wiederzugewinnen.
Volkswagen öffnet die Augen
Um dies zu erreichen, plant Volkswagen bis Ende des Jahrzehnts jährliche Einsparungen von über 6 Milliarden Euro. Das Hauptmittel wird die Reduzierung der Belegschaft sein. Insgesamt sollen fast 50.000 Stellen im Konzern wegfallen, zu dem unter anderem Volkswagen, Audi, Porsche und die Software-Division Cariad gehören. Bereits über 28.000 Abgänge wurden innerhalb der Volkswagen AG vereinbart.
Der Automobilhersteller beabsichtigt auch, seine industrielle Organisation zu vereinfachen. Die Produktionskapazitäten werden an die tatsächlichen Bedürfnisse der verschiedenen Märkte angepasst, und die Anzahl der Plattformen, elektronischen Systeme und Modellvarianten wird reduziert, um die Komplexität und die Entwicklungskosten zu verringern.
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Diese Maßnahmen sollen dazu dienen, einen ehrgeizigen Investitionsplan für Elektroautos zu finanzieren. Volkswagen profitiert derzeit von einem positiven Trend in diesem Segment, mit einem Anstieg der Verkaufszahlen von 100 % elektrischen Modellen um 32 % weltweit und um 66 % in Europa. Der Konzern beansprucht inzwischen 27 % des europäischen Marktes für Elektrofahrzeuge.
Bis 2030 plant Volkswagen, diese Position mit etwa zwanzig neuen Elektro-Modellen zu stärken, darunter günstigere Stadtautos wie die zukünftigen ID. Polo, ID. Cross, Cupra Raval und Škoda Epiq. Eine notwendige Offensive, um wettbewerbsfähig gegenüber der chinesischen Konkurrenz und den neuen Akteuren auf dem Weltmarkt zu bleiben.
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This page is translated from the original post "« Pas de crise » : Volkswagen lance pourtant un plan social géant" lang Französisch.
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