Das globale Gleichgewicht der Automobilindustrie kippt

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Getragen von Asien zeichnet das globale Automobilwachstum die industrielle Landkarte des Sektors grundlegend um.

Im Jahr 2025 hat die globale Automobilindustrie wieder an Farben gewonnen. Laut den Daten der Internationalen Organisation der Hersteller von Kraftfahrzeugen (OICA), die unter anderem auf der Beijing Auto Show 2026 präsentiert wurden, erreichte die Produktion 96,4 Millionen Fahrzeuge (+3,9 %) und die Verkäufe 99,8 Millionen Einheiten (+4,7 %). Solide Ergebnisse, die jedoch eine viel tiefere Transformation verschleiern: Das Wachstum ist nicht mehr einheitlich, es hat sich verschoben.

Der Schwerpunkt der globalen Automobilindustrie verlagert sich nun nach Asien. Die Region macht über 61 % der weltweiten Produktion aus, mit 59,2 Millionen Fahrzeugen (+7,6 %). China dominiert deutlich, gestützt durch den rasanten Anstieg neuer Energiefahrzeuge. Indien bestätigt seinen Aufstieg, während Japan ein unverzichtbarer industrieller Anker bleibt. Kurz gesagt, die globale Dynamik ist heute asiatisch.

Europa beugt sich, aber bricht nicht

Angesichts dieser Beschleunigung steht Europa still. Die Produktion geht leicht zurück (-0,8 %) und die Verkäufe stagnieren (-0,4 %). Hinter diesen Zahlen verbirgt sich ein komplexer Übergang: Elektrifizierung unter Druck, hohe Energiekosten und ungleiche industrielle Transformation. Der Kontinent hat Schwierigkeiten, seinen Rang in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld zu behaupten.

Die Amerikas veranschaulichen ein anderes Ungleichgewicht: Die Verkäufe steigen (+2,9 %), aber die Produktion geht zurück (-2,1 %). Diese Diskrepanz spiegelt anhaltende Spannungen zwischen Handelspolitiken, Lieferketten und Strategien zur Reindustriealisierung wider.

Sogar Afrika, das noch marginal ist, zeigt ein schnelles Wachstum und beweist, dass die Umverteilung global ist.

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This page is translated from the original post "L’équilibre automobile mondial bascule" lang Französisch.

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