Ferrari wagt das Unvorstellbare mit einem digitalen Schaltgetriebe!

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Ferrari 12Zylinder Manuell

Ferrari erfindet das manuelle Getriebe mit einem Schaltgetriebe, das die Leistung eines Doppelkupplungsgetriebes bietet.

Während nahezu alle Hersteller von Sportwagen endgültig das manuelle Getriebe aufgegeben haben, wählt Ferrari einen völlig neuen Weg. Mit der 12Cilindri Manuale, die nur in 1.499 Exemplaren produziert wird, macht der italienische Hersteller keinen Rückschritt: Er erfindet das Konzept des manuellen Getriebes neu, dank einer komplett neuen elektronischen Architektur, die Manuale By-Wire genannt wird.

Das Ziel ist nicht, eine alte Technologie wiederzubeleben, sondern die Empfindungen eines echten Schaltgetriebes zu bieten und gleichzeitig die Leistung und Schnelligkeit des bereits in der 12Cilindri verbauten Doppelkupplungsgetriebes mit acht Gängen (DCT) zu erhalten.

Aber wer hatte diese verrückte Idee?

Das Prinzip ist besonders kühn. Der Schalthebel und die Kupplungspedale sind mit keinem Übertragungsmechanismus verbunden. Alle Bedienelemente werden in elektronische Signale umgewandelt, bevor sie vom Steuergerät interpretiert werden, das das DCT steuert. Ferrari spricht daher von einem «by-wire»-System, das mit dem verglichen werden kann, was man heute in den fortschrittlichsten Lenk- oder Bremssteuerungen findet.

Die echte Herausforderung bestand jedoch darin, alle Empfindungen eines Schaltgetriebes zu bewahren. Um dies zu erreichen, haben die Ingenieure von Maranello einen völlig neuen Schalthebel entwickelt, der aus einem Stück gefertigt ist und weniger als 3,5 kg wiegt. Sein Mechanismus reproduziert exakt die Kräfte, die Verriegelungen und die berühmten «Clicks» eines Ferrari-Getriebes dank einer komplexen Kinematik, die profilierte Trommeln, exzentrische Rollen und Vorspannsysteme kombiniert. Zwei Hall-Winkelsensoren analysieren jede Bewegung, während ein Solenoid physisch jede unmögliche Gangwahl blockiert, wie bei einem echten Schaltgetriebe.

Das Kupplungspedal profitiert vom gleichen Niveau an Raffinesse. Sein Widerstand wird durch ein mechanisches System aus einer Feder, einer Nocke und einem Rollenmechanismus erzeugt, um den natürlichen Verlauf einer klassischen Kupplung nachzubilden. Die Position des Pedals wird dann digital übersetzt, um die Öffnung der Kupplungen des Doppelkupplungsgetriebes mit extremer Präzision zu steuern.

Ferrari hat sogar die Unvollkommenheiten beibehalten, die den Reiz eines manuellen Getriebes ausmachen. Eine falsche Synchronisation zwischen Kupplung, Schalthebel und Gaspedal kann ein Ruckeln, einen schwierigen Gangwechsel oder sogar ein Abwürgen des Motors verursachen. Liebhaber können auch das echte Fahren mit „Heel-and-Toe“ praktizieren, während der atmosphärische V12-Motor mit 6,5 Litern, der bis zu 9.500 U/min drehen kann, ein ideales Spielfeld bietet, um diese neue Mensch-Maschine-Schnittstelle voll auszuschöpfen.

Ein weiteres starkes Symbol: Die Schaltwippen am Lenkrad verschwinden vollständig, das ist eine Premiere bei einem modernen Ferrari. Der Schalthebel wird wieder das einzige Mittel, um die Gänge während des sportlichen Fahrens zu wechseln, auch wenn ein Automatikmodus jederzeit das klassische Fahren des DCT-Getriebes ermöglicht.

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Mehr als nur eine stilistische Übung eröffnet diese Ferrari 12Cilindri Manuale vielleicht einen neuen Weg für Sportwagen. In einer Zeit, in der die Elektronik oft dazu neigt, die Empfindungen zu filtern, nutzt Ferrari sie im Gegenteil, um das rohe Fahrvergnügen mit einer bis dahin unerreichten Treue wiederherzustellen. Eine so erstaunliche wie faszinierende Ingenieurdemo, die dem manuellen Getriebe eine Zukunft geben könnte… ohne ein echtes manuelles Getriebe.

ZU LESEN: Erfahren Sie, in welchem Land die Ferrari Luce bereits begeistert!

This page is translated from the original post "Ferrari ose l’impensable avec une boîte manuelle… numérique !" lang Französisch.

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