Robotaxi Tesla: Geht die Sicherheit schief?
Innerhalb eines Monats haben fünf neue Unfälle die Debatte über die Zuverlässigkeit der autonomen Fahrzeuge von Tesla in Austin neu entfacht.
Die neuesten offiziellen Daten, die Tesla zu seinem autonomen Fahrdienst „Robotaxi“ veröffentlicht hat, erneuern die Fragen zur Sicherheit des automatisierten Fahrens. Laut den Berichten, die an die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) übermittelt wurden, wurden innerhalb eines einzigen Monats fünf zusätzliche Vorfälle verzeichnet, sodass die Gesamtzahl der Unfälle seit dem kommerziellen Start des Dienstes im Juni 2025 in der Stadt Austin auf vierzehn gestiegen ist.
Diese neuen Ereignisse betreffen ausschließlich die elektrischen SUVs Model Y, die mit aktiviertem autonomen Fahrmodus unterwegs waren. Die verfügbaren Informationen beziehen sich unter anderem auf eine Kollision mit moderater Geschwindigkeit mit einem festen Objekt, eine Berührung mit einem stehenden Autobus, einen Kontakt mit einem Lkw bei sehr niedriger Geschwindigkeit sowie zwei Rückwärtsmanöver, die gegen Hindernisse endeten. Wie bei den vorherigen Berichten bleiben die genauen Umstände weitgehend aus Gründen der „geschäftlichen Vertraulichkeit“ verborgen, eine Praxis, die von Beobachtern der Automobil- und Mobilitätsbranche regelmäßig kritisiert wird.
Es ist wenig und gleichzeitig viel
Ein weiterer Punkt fällt auf: die diskrete Überarbeitung eines Vorfalls aus Juli 2025. Ursprünglich als bloßer Sachschaden eingestuft, wurde der Vorfall mehrere Monate später schließlich aktualisiert, um eine geringfügige Hospitalisierung einzuschließen. Diese späte Änderung nährt die Debatten über die Transparenz der Unfallberichte, die autonome Tesla-Fahrzeuge betreffen und, allgemein gesagt, über die Kommunikation der Automobilhersteller, die im Rennen um künstliche Intelligenz im Fahrzeug engagiert sind.
Dieser Artikel könntefür Sie interessant sein:
Wenn man die bis Ende 2025 kommunizierte Kilometerleistung extrapoliert, würde die Unfallrate etwa einem Unfall alle 100.000 km entsprechen. Nur wenige Menschen können mit einem solchen Verhältnis aufwarten, das ist sicher. Aber nicht alle Menschen fahren ausschließlich in städtischen Gebieten in einem eng definierten Bereich! Zum Vergleich: Waymo, ein weiterer wichtiger Akteur im Bereich autonomes Fahren, gibt für sich selbst mehr als 150 Millionen Kilometer ohne Sicherheitsfahrer an, mit Unfallstatistiken, die als unter dem menschlichen Durchschnitt präsentiert werden. Aber keine genauen Daten! Diese Abweichungen und Ungenauigkeiten unterstreichen die Schwierigkeit, die tatsächliche Leistung von Robotaxi-Flotten, die sich noch in der experimentellen Phase und im großflächigen Einsatz befinden, objektiv zu bewerten.
LESEN SIE AUCH: Die Robotaxis von Google kommen nach Europa
This page is translated from the original post "Robotaxi Tesla : la sécurité déraille ?" lang Französisch.
Wir empfehlen Ihnenauch:
Weitere Artikel auch
